Die Straße rauf und runter

Heute hat Frauchen gesagt, wir fangen jetzt mal so langsam an, Radfahren zu lernen.
Ich hab mich gewundert… Wie soll ich nur auf den Sattel rauf kommen???
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Ich musste aber garnicht hochklettern, ich sollte NEBEN dem Rad herlaufen. Ach soooo!

Deswegen steht seit Wochen schon  das Rad bei uns im Garten, denn seitdem ich als  Welpe von einem Fahrrad angefahren wurde weil ich versuchte in die Reifen zu beissen habe ich um jedes Rad einen riesigen Bogen gemacht und sie lieber verbellt.

Frauchens Fahrrad und ich mussten uns also erst aneinander gewöhnen. Dazu hat sie das Rad erst einmal ein paar Runden -abseits von großen Straßen und stark frequentierten Wegen – geschoben.

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Und dann wurde es ernst: Frauchen hat sich zum ersten Mal seit langer langer Zeit auf den Sattel getraut. Seit meine Vorgängerin über die Regenbogenbrücke gegangen ist hat sie  nicht mehr auf einem Fahrrad gesessen.
Das Fahren am Rad darf man nämlich erst mit einem ausgewachsenen Hund. Als Richtlinie sagt man, wenn der Hund  so 12 Monate ist, kann man die ersten kurzen Touren beginnen. Allerdings wirklich nur ganz kurze Strecken in sehr langsamen Tempo!
Auf die paar Tage solls nu nicht mehr ankommen… wir haben schonmal  angefangen zu  üben.

Frauchen stiegg also auf den Sattel und war schon ein bisschen wackelig und dann hab ich entdeckt, dass da einfach einer am Sraßenrand hockt und filmt…. Herrchen, Heeeeeerrrchen!!!! *losstürm*

Nachdem Herrchen sich wieder aufgerappelt hatte, hab ich dann gezeigt, dass ich´s ja doch kann…

Das Tempo beim Radfahren hat mein Frauchen natürlich an mich angepasst. Besonders bei so großen Hunden ist Vorsicht mit den Gelenken geboten, weil wir die Gelenke durch das Körpergewicht viel stärker belasten als leichtere Hunde. Daher sollte ein Hund möglichst nicht lange Strecken im Galopp nebenher rennen. Hohe Geschwindigkeiten lässt Frauchen sowieso nicht zu. Und wenn, dann nur für ganz kurze Sprints und niemals auf Asphaltstrassen. Der Untergrund gibt nicht nach und erhöht deshalb die Belastung auf die Gelenke.Asphaltstraßen bergen mehr Gefahr durch Scherben, Steinchen, Splitt oder Glatteis und sie heizen bei Hitze sehr schnell auf. Ebenso haben wir dort meist mit mehr Verkehr zu rechnen.
Wir werden noch ein bisschen üben, bis ich sicherer bin und dann geht es auch mal weiter weg als nur unsere Straße rauf und runter. 🙂

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