Schlammonster am Wetterberg

Manchmal, wenn schönes Wetter ist, sieht man schon von Weitem einen weissen Berg. Fast sieht es aus, als wäre er aus Schnee. Ist er aber nicht… Das ist nur Salz.

Der Wetterberg ist eine Abraumhalde des ehemaligen Schachtes Siegfried, aus dem bis 1980 Kalisalze gefördert wurden. Heute wird die Halde nicht mehr genutzt und der Berg steht da noch so rum.
Bei dem Berg handelt es sich um ein Gemisch aus  Salzen, die bei schönem Wetter den Berg weiss erstrahlen lassen.  Wenn der Wetterberg nass ist erscheint er viel dunkler.

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Diese Erscheinung geht auf das Phänomen der Lichtbrechung zurück: Ein Salzkristall der nass ist, kann  nicht mehr das komplette einfallende Licht reflektieren. Ein Teil seines Lichtes unterliegt dem Phänomen der Totalreflexion und wird wieder gen Stein zurückemittiert. Dies hat zur Folge, dass nicht mehr alle Lichtstrahlen den Stein verlassen und er erscheint dem Betrachter dunkler.

Am Wetterberg kann man also meist erkennen, wie das Wetter in den nächsten Tagen wird. Wenn die Luft (und das Salz) feucht ist und der Berg dunkel ist regnet es, ist er hell scheint die Sonne.

Aber isst ihr, was ein deutliches Zeichen für Regenwetter ist? – Pfützen auf dem Weg und ein dreckiger Samson!

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